Unter dem Motto „Die zweite Chance“ hat sich das Kolpingwerk Bezirksverband Bad Tölz-Wolfratshausen-Miesbach mit seinem Leitungsteam Franz Späth, Bezirkspräses Msgr. Walter Waldschütz, Gerhard Schaffer, Berti Späth und Sepp Kerschdorfer, den 10 GruppenleiterInnen Florian Bachmann, Marie-Theresa Bäumler, Vitus Kapser, Florian Kölbl, Kristian Korell, Anna Pagett, Michael Regul, Anna Reißer und Dani Schröferl und den ehrenamtlichen Köchinnen Sabine Kerschdorfer, Margret Lukas, Irmi Schaffer, Christine Schmeck, Lena Thurnhuber und Rosi Weber, sowie die beiden für die Hausversorgung zuständigen Annelies Pechtl und Karin Wandinger mit 49 Jugendlichen zu einer Sommerfreizeit in Arta Terme, in einem Selbstversorgerhaus (Europ. Begegnungsstätte), aufgemacht.
Nachdem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich bald in einem gemeinsamen Gottesdienst kennen gelernt haben, unternahmen sie gruppenweise mit einem Lunchpaket ausgerüstet im Umfeld von Arta Terme ihren Wüstentag, wo sie erst wieder am späten Nachmittag nach verschiedenen gemeinsamen Erlebnissen zurückkehrten.
Am nächsten Tag wurde es dann kreativ und unsere Jugendlichen teilten sich in Neigungsgruppen auf, bastelten usw. Abends konnten sich einige der musikalisch begabten Jugendliche beim Musik-Festival „Musica Amica“ vor der Kirche in Piano D’Arte mit einheimischen Musikgruppen messen und zeigten begeisternd ihr Können.
Bei einer Olympiade war dann wiederum die sportliche Fitness gefragt.
Auf Wunsch der Teilnehmer wurde in Grado ein Meertag eingelegt. Während einige Teilnehmer den Tag am Meer dann in Badekleidung nutzten, zeigte Msgr. Walter Waldschütz anderen Teilnehmern die Basilika in Grado und fuhr mit ihnen mit einem Schiff zwischen den Lagunen zur Insel Barbana. Damit auch gesehen wird, in welcher Not manche Völker mit einem Schöpfer Reis leben müssen und wie schwer dies ist, wurde ein Reistag eingelegt, an diesem natürlich bei Bedarf auch mehr Reis gegessen werden durfte und niemand verhungern musste.
Von unserem Haus aus ging es für die Gruppen an einem anderen Tag in einem Postenlauf auf die auf der anderen Seite des Tales auf einem Berg liegende Kirche St. Peter. Oben angekommen wurden die Gruppen von einem Gewitter mit starkem Regen überrascht.
Bei einem Internationalen Frühstück am Samstag waren die Tische je nach Land verschieden gedeckt. Während ein Land mit allen Speisen reichlich eingedeckt war, hatten ärmere Länder (Tische) wenig oder einseitige Waren. Es galt also hier unter den Ländern (Tischen), ggfs. auch mit einem UNO-Vertreter, zu verhandeln und zu tauschen. Damit sie sicher und trocken wieder im Haus ankommen konnten, wurden Privatautos eingesetzt.
Natürlich war in Eigenregie ein Disco-Abend angesagt.
Am Sonntag klang der Abend nach einem gemeinsamen Gottesdienst in Piano D’Arta gemeinsam mit Gästen, u.a. dem dortigen Bürgermeister beim Grillen aus. Die Teilnehmer gestalteten den Bunten Abend und den Abschlussabend mit musikalischen Darbietungen, einem Sketch und Quiz, sogar mit Fingerhakeln. Auch hat man diese Tage nochmals bildlich Revue passieren lassen.
Unter Anleitung ihrer Gruppenleiter waren im täglichen Wechsel die Gruppen für den Küchen- und Ordnungsdienst im Hause zuständig, ebenso wurden das Morgen- und der Abendlob in den Gruppen vorbereitet und von ihnen gestaltet. Jeder Tag ist beim Abendlob mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ (Dietrich Bonhoeffer) ausgeklungen.
Also eine Reise mit vielen schönen Erlebnissen und Erinnerungen.

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